Diplom-GSD
staatlich geprüfte GSD
B.A. GSD
Andere Abschlüsse/in Ausbildung
Sonstige GSD
GSD (außerhalb)
Schriftdolmetscher
Bildungsstätten in Thüringen


Vorinformation

Ganz wichtig für die idealen, gesunden und ganzheitlichen Förderung gehörloser und anderer hörgeschädigter Kinder und Jugendlichen ist die Einbeziehung bzw. Durchführung von Zweisprachigkeit (Bilingualismus), also Gebärdensprache und Lautsprache, in der Frühförderung, in Sonderkindergärten, in Förderzentren, in Förderschulen sowie in Ausbildungsstätten für Hörgeschädigte. Mehr darüber erfahren Sie im Abschnitt "Zweisprachigkeit für hörgeschädigte Kinder".

Eine Pressemitteilung
vom deutschen Bundesministerium für Familien und Senioren:

Hörbehinderte Kinder, „die von Anfang an mit zwei unterschiedlichen Sprachen – Laut- und Gebärdensprache – aufwachsen, entwickeln deutlich bessere Kommunikationsfähigkeiten als Kinder, die nur lautsprachlich erzogen werden. (...) Gehörlosigkeit muss nicht Isolation in einer hörenden Welt bedeuten. (...) Die Studien (...) haben erweisen, dass eine altersgemäße Entwicklung gehörloser Kinder möglich ist, wenn (...) Laut- und Gebärdensprache rechtzeitig und umfassend in Elternhaus und Schule vermittelt werden. (...) In der vom Bundesfamilienministerium geförderten Projektreihe wurde der traditionelle, rein lautsprachliche Ansatz um die visuelle Kommunikation mit Hilfe von Gebärden und Gebärdensprache erweitert. Dieser Ansatz hat sich als äußerst sinnvoll und förderlich für die Integration gehörloser Kinder in ihre hörende Umwelt erwiesen: Alle Kinder, die an der Studie teilnahmen, haben sich im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrgängen, die ohne Gebärden aufwuchsen, deutlich besser entwickelt. Dies gilt sowohl für die psychosoziale Entwicklung, den Wissenerwerb und die Identitätsentwicklung dieser Kinder als auch für die Entwicklung ihrer Deutschkenntnisse in Wortschatz und Grammatik. Dabei zeigen sie eine überdurchschnittliche Kompetenz in der Schriftsprache.“ (Bundesministerium für Familie und Senioren 1994)

siehe auch: Broschüre des DGB „Hörbehinderte Kinder mit Zukunft“

Also: Gebärdensprache ist neben der Lautsprache und Schriftsprache das wichtige Kommunikationsmittel für die hörgeschädigten Menschen ...

Für die hörgeschädigten Cochlea-Implantat-Träger ist Gebärdensprache ein sehr nützliche Sprache zur Beschleunigung ihrer Denkentwicklung sowie zur stabilen Entwicklung ihrer Intelligenz. Hier eine der vielen Antworten von der Forschungs- bzw. Universitätsebene (siehe ab Seite 21)!


Weitere nützliche Infos anbei:

- Grundzüge der Gehörlosenpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des sprachlichen Aspekts

- Lehrpläne für Gebärdensprache als Muttersprache und Schriftsprache als Zweitsprache ... Eine Projektarbeit - unterstützt und finanziert von Europäischen Kommission!

- Entwurf eines pädagogischen Konzeptes zur bilingualen Erziehung und Bildung hörgeschädigter Kinder (von DGB e.V.)

- Konzept zur Bilingualen Erziehung gehörloser Schüler und Schülerinnen an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule für Gehörlose in Berlin

- Bayerischer Grundschulstufe-Lehrplan für das Fach Deutsche Gebärdensprache
- Bayerischer Hauptschulstufe-Lehrplan für das Fach Deutsche Gebärdensprache
- Bayerischer Realschulstufe-Lehrplan für das Fach Deutsche Gebärdensprache

(Anmerkung: Diese drei Lehrpläne sind auch in anderen Bundesländern, aber in einer eigenen bundeslandspezifischen Form, zu finden. In Thüringen gibt es solche Lehrpläne bis jetzt noch nicht ... )

- Ländervergleich "Frühförderung" für Hörgeschädigte
- Ländervergleich "Vorschule" für Hörgeschädigte
- Landervergleich "Schule" für Hörgeschädigte


Siehe auch die Statements:

- Konsequenzen der Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache für die Erziehung und Bildung gehörloser und hochgradig hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher (von DGB e.V.)

- Pressemitteilung des DGB: Notstand an deutschen Hörgeschädigtenschulen (von DGB e.V.)

- Schulische Integration hörbehinderter Schüler in hörenden Schulen (von DGB e.V.)

- Grundsatzerklärung: Freie Wahl der Bildungsmethode für gehörlose Kinder! (von Bundeselternverband GehörloserKinder e.V.)



Intelligentes Baby durch die Gebärdensprache 



Adressenliste


Hinweis:
Nach vielen Berichten Hörgeschädigter sowie Eltern hörgeschädigter Kinder und Jugendlichen ist das schulprivatisierte Sonderpädagogische Zentrum, aber leider speziell für mehrfachbehinderte Hörgeschädigte, in Schleiz umso mehr gebärdensprachfreundlicher bzw. gebärdensprachakzeptabeler als das staatlich geförderte Förderzentrum in Erfurt.



Staatliches überregionales Förderzentrum Erfurt
mit dem Förderschwerpunkt Hören

Windthorststraße 41/42
99096 Erfurt

Tel.: 0361 / 34453
Fax.: 0361 / 3445445

E-Mail:
Homepage:


Schulvorbereitende Einrichtung
des staatlichen überregionalen Förderzentrums Erfurt
mit dem Förderschwerpunkt Hören
(inkl. Frühförderzentrum)

---
---

Tel.: 0361 / 30191817
Fax.: 0361 / 30191817

E-Mail:
Homepage:


Wohnheim für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche

Windthorststraße 41/42
99096 Erfurt

Tel.: 0361 / 3445430
Fax.: 0361 / 3445433

E-Mail:
Homepage:


Sonderpädagogisches Zentrum
für mehrfachbehinderte Hörgeschädigte Schleiz / Thüringen

Schießhausweg 2
07907 Schleiz

Tel.: 03663 / 422424
Fax.: 03663 / 402040

Tel.: 03663 / 402947 (Frühförderstelle)
Fax.: 03663 / 405724 (Frühförderstelle)

E-mail: spz.schleiz-schule@stiftungsverbund.de
Homepage: www.spz-schleiz.de


Wohnheime für Kinder und Jugendliche

Fröbelstraße 9 / Schiehausweg 10a
07907 Schleiz

Tel.: 03663 / 40570
Fax.: 03663 / 405724

E-mail: spz.schleiz-wohnheim-kinder@stiftungsverbund.de
Homepage: www.spz-schleiz.de


Wohnheime für Erwachsene

Fröbelstraße 9 / Heinrichstraße 1
07907 Schleiz

Tel.: 03663/ 40570
Fax.: 03663/ 405724

E-mail: spz.schleiz-wohnheim-erw@stiftungsverbund.de
Homepage: www.spz-schleiz.de


Werkstatt für Behinderte
mit Schwerpunktwerkstatt für Hörgeschädigte

Komtursteig 2
07907 Schleiz

Tel.: 03663 / 4243412
Fax.: 03663 / 4243422

E-mail: info@schleizer-werkstaetten.de
Homepage: www.schleizer-werkstaetten.de



Druckbare Version